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| Der "Prager Frühling" und die Reaktion Österreichs Verweise |
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| 21. August 1968 – Die Situation eskaliert Vgl. Steiger: Bundesheer und CSSR-Krise, S. 537. |
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(46) |
Zit. n. Haefs: Ereignisse in der Tschechoslowakei, S. 56. Tozzer/Kallinger: "Marschmusik für Glockenspiel", S. 150. | |||||
(47) |
Wenzke: Prager Frühling, S. 10.Für genauere Ausführungen über die besonderen Umstände der ersten Stunden nach Beginn der Intervention bis zu den ersten Krisensitzungen in den frühen Morgenstunden des 21. August 1968 vgl. Tozzer/Kallinger: "Marschmusik für Glockenspiel", S. 148-157. | |||||
(48) |
Vgl. Steiger: Bundesheer und CSSR-Krise, S. 538. | |||||
(49) |
Vgl. Jan Osers: 1968: Der tschechoslowakische Frühling. Ein internationales Kolloquium Durch die damalige politische Konstellation, in der eine ÖVP-Alleinregierung einem von der SPÖ gestellten Bundespräsidenten gegenüberstand, hatte diese Frage über die Sachlage hinaus auch eine hohe politische Brisanz. | |||||
(50) |
Es ist aus heutiger Sicht gänzlich unverständlich, warum es gerade bei der Erteilung des Marschbefehls zu zeitraubenden Meinungsverschiedenheiten und Kompetenzstreitigkeiten kam, zumal am 28. Juni 1966 durch einen Ministerratsbeschluss die Verfügungsermächtigung aus der Koalitionsära, die dem Verteidigungsminister nur ein geringes Maß an eigenverantwortlichen Entscheidungen zugestand, dahingehend novelliert wurde, dass der Verteidigungsminister in Eigenverantwortlichkeit "Bereitschafts-, Alarmierungs- und Sicherungsmaßnahmen sowie zur Beobachtung des Luftraumes erforderliche Maßnahmen" treffen konnte. Vgl. Eger: Krisen an Österreichs Grenzen, S. 107. | |||||
(51) |
Vgl. Steiger: Bundesheer und CSSR-Krise, S. 538f. | |||||
(52) |
Sowjetische Truppen erreichten die österreichische Grenze im Bereich von Niederösterreich bereits am Vormittag und im Bereich von Oberösterreich in den Abendstunden des 21. August 1968. Daneben kam es zu zahlreichen Luftraumverletzungen durch sowjetische Flugzeuge, die einwandfrei als Aufklärungsflüge identifiziert wurden. Besonderes Interesse zeigten die Sowjets dabei für die österreichischen Zivil- und Militärflughäfen Schwechat, Vöslau, Linz-Hörsching und Langenlebarn. Darüber hinaus wurden in den ersten Tagen der Intervention vermehrt Linz, Steyr, Waidhofen/Ybbs, St. Pölten, Wien, Eisenstadt, Zwettl bzw. das südliche Weinviertel und das nördliche Burgenland von sowjetischen Kampfflugzeugen überflogen. Die österreichischen Luftstreitkräfte bemühten sich zwar mit allen einsatzfähigen Flugzeugen um eine laufende Überwachung des Grenzraumes zur CSSR, allerdings war man gegenüber den technisch weit überlegenen Sowjets weitgehend machtlos. Vgl. Steiger: Bundesheer und CSSR-Krise, S. 539-541. | |||||
(53) |
Vgl. Osers: 1968, S. 739f.Ebd., S. 539. | |||||
(54) |
Zit. n. Tozzer/Kallinger: "Marschmusik für Glockenspiel", S. 163. | |||||
| Im Zuge der Ungarnkrise 1956 war der Entschluss der politischen und militärischen Führung zum Einsatz des erst kürzlich reaktivierten Bundesheeres eindeutig. Die einsatzfähigen österreichischen Kräfte bezogen ihre Stellungen an der Staatsgrenze und waren zudem mit einem klaren Schießbefehl ausgestattet. Zur Ungarnkrise vgl. Erwin A. Schmidl (Hrsg.): Die Ungarnkrise 1956 und Österreich, Wien-Köln-Weimar 2003. | ||||||
(56) |
Steiger: Bundesheer und CSSR-Krise, S. 543. | |||||
(57) |
Zit. n. Otto Heller: Die "Schild-Schwert"-These und die Neutralen. Eine strategisch/operative Betrachtung über die Zeit von der Aufstellung des zweiten Bundesheeres bis zum Beginn der Reform 1970, in: Manfried Rauchensteiner/Wolfgang Etschmann (Hrsg.): Schild ohne Schwert. Das österreichische Bundesheer 1955-1970, Graz-Wien-Köln 1991, S. 84. | |||||
(58) |
Marolz: Einsatz der 3. Panzergrenadierbrigade, S. 325. | |||||