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| Der "Prager Frühling" und die Reaktion Österreichs Verweise |
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| Alexander Dubcek und die Idee vom "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" Rudolf Ströbinger: Schicksalsjahre an der Moldau. Die Tschechoslowakei. Siebzig Jahre einer Republik, Gernsbach 1988, S. 350. |
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(2) |
Ebd. | |||||
(3) |
Alexander Dubcek (1921-1992): Als Sohn eines Tischlers und Kommunisten in der Westslowakei geboren, studierte er von 1955-1958 an der Parteihochschule des Zentralkomitees (ZK) der KPdSU in Moskau. 1958 wird Dubcek Mitglied des ZK der KPTsch und übte bis 1968 verschiedene leitende Parteifunktionen aus. Von 1968-1969 Erster Sekretär des ZK der KPTsch und weltweite Symbolfigur des "Prager Frühlings", wird er 1970 aus der Partei ausgeschlossen, ehe er 1989 rehabilitiert und zum Präsidenten des Bundesparlamentes gewählt wird. Alexander Dubcek verstarb 1992 an den Folgen eines schweren Autounfalls. Vgl. Alexander Dubcek: Leben für die Freiheit, München 1993. | |||||
(4) |
Die Umbenennung der Tschechoslowakischen Republik (CSR) in Tschechoslowakische Sozialistische Republik (CSSR) erfolgte im Juli 1960. Mitte April 1990 erhielt die Tschechoslowakei den offiziellen Namen Tschechische und Slowakische Föderative Republik (CSFR), ehe sie mit 1. Jänner 1993 aufhörte zu existieren. Die CSFR teilte sich in zwei unabhängige und souveräne Staaten: Tschechien und Slowakei. | |||||
(5) |
Jan Osers: Der Prager Frühling und die Welt von 1968 aus der Sicht neuer Archivdokumente. Tagungsbericht, Prag 18.-20. April 1994, in: Osteuropa-Wirtschaft, 39. Jhg., 3/1994, S. 242. | |||||
(6) |
Vgl. Rüdiger Wenzke: Prager Frühling – Prager Herbst. Zur Intervention der Warschauer-Pakt-Streitkräfte in der CSSR 1968. Fakten und Zusammenhänge, Berlin 1990, S. 5. | |||||
(7) |
Ebd. | |||||
(8) |
Jörg K. Hoensch: Geschichte der Tschechoslowakischen Republik. 1918-1978, 2. verb. u. erw. Aufl. Stuttgart-Berlin-Köln-Mainz 1978, S. 152. | |||||
(9) |
Wenzke: Prager Frühling, S. 5. | |||||
(10) |
Jitka Vondrova: "Die sozialistische Tschechoslowakei werden wir nie aufgeben". Der Warschauer Vertrag und der Reformkurs der KPTsch 1968, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 46. Jhg., 8/1998, S. 685. | |||||
| Vgl. ebd., S. 685-698. | ||||||
(12) |
Am 27. Juni 1968 veröffentlichten die tschechoslowakischen Tageszeitungen und Zeitschriften Literarni Listy, Mlada Fronta, Prace und Zemeldelske Noviny einen Artikel des Schriftstellers Ludvik Vaculik unter dem Titel "2000 Worte, gewidmet den Arbeitern, Bauern, Angestellten, Wissenschaftlern, Künstlern und allen", der dutzende weitere Unterschriften von prominenten Wissenschaftlern, Künstlern und Sportlern trug, und den in der Folge noch zehntausende Tschechoslowaken unterschrieben, wodurch der Artikel den Charakter eines Manifestes erhielt. Das "Manifest der 2000 Worte" findet sich in deutscher Sprache abgedruckt bei Hanswilhelm Haefs: Die Ereignisse in der Tschechoslowakei vom 27. 6. 1967 bis 18. 10. 1968. Ein dokumentarischer Bericht, Bonn-Wien-Zürich 1969, S. 89-92. | |||||
(13) |
Vondrova: Reformkurs der KPTsch, S. 698. | |||||