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| Die Schweiz im Zweiten Weltkrieg Einleitung |
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| Als Allen W. Dulles im November 1942 nach Bern geschickt wurde, war es seine Aufgabe „to seek out and encourage elements in Germany who were seeking to overthrow Hitler and end the war“.(1) Diese Arbeit will nun versuchen zu beleuchten, welche Rolle der Standort Schweiz für die Erfüllung dieses Auftrags oder allgemeiner gesagt, sowohl für geheimdienstliche Operationen als auch für den Widerstand spielte. Eingekreist von durch Deutschland besetztem Gebiet bot sie natürlich vor allem für alliierte Nachrichtendienste sozusagen einen wunderbaren Balkonblick, aber auch die Deutschen hatten durchaus ihre eigenen Interessen an der Schweiz. Eine einleitende Darstellung der allgemeinen Situation des Landes im Verlauf des Zweiten Weltkriegs soll dazu dienen, ein besseres Verständnis für die in den folgenden Kapiteln ausgeführten Überlegungen zu gewährleisten, denn nur vor dem Hintergrund der Entwicklung der Kriegslage, sowie der Lage im Land selbst und damit auch der einmal stärker einmal schwächer empfundenen Bedrohung der Schweiz, sind die später zu schildernden Ereignisse auch wirklich zu verstehen und einzuordnen. Danach sollen verschiedene Formen des Widerstandes, die in der Schweiz selbst praktiziert wurden, um einem Anschluss beziehungsweise einer Besetzung zu widerstehen, beleuchtet werden. Dabei gilt es, sich sowohl mit militärischen, als auch mit zivilen Unternehmungen auseinander zu setzen, wobei eine strikte Trennung hierbei durchaus nicht immer möglich sein kann. Vielmehr sehen wir uns mit verwischten Grenzen konfrontiert. Ein letztes großes Kapitel soll sich schließlich sowohl mit den Aktivitäten des Schweizer Geheimdienstes als auch des OSS auf schweizerischen Boden auseinandersetzen, selbstverständlich immer mit dem Fokus auf ihre Verbindungen zum Widerstand. Außerdem werden auch die Kontakte zwischen den beiden Nachrichtendiensten selbst immer wieder beleuchtet werden müssen. |
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