Vorträge

1. ACIPSS-Studierendenkonferenz: „Aproaching (Dis)Information from Pre-Modern Times to a Post-Truth Era“

Von 19. bis 20. Mai 2017 fand die 1. ACIPSS-Studierendenkonferenz im Meerscheinschlössl der Universität Graz statt. Einen Rückblick auf das Programm finden Sie hier.

ACIPSS bei der Jahreskonferenz der International Association for Intelligence Education (IAFIE) in Breda vertreten

Vom 22. bis 24. Juni 2016 fand im niederländischen Breda die 12. IAFIE-Jahreskonferenz zum Thema „Connecting Intelligence Education Communities: Europe, North America, and Beyond“ statt, die zugleich das erste Symposium der neu ins Leben gerufenen europäischen IAFIE-Sektion war. Siegfried Beer nahm als Referent am Panel „Intelligence Publications“ teil, bei dem er auch das JIPSS vorstellte.

ACIPSS mit einem Geheimdienstpanel am Österreichischen Zeitgeschichtetag

Gemeinsam mit dem Ludwig-Boltzmann-Institut für Kriegsfolgenforschung organisierte ACIPSS am 10. Juni 2016 im Rahmen des Österreichischen Zeitgeschichtetags an der Universität Graz ein Panel zum Thema „ÖsterreicherInnen und Österreich im Nachrichtendienstgeschehen der 1940er und 1950er Jahre“. Die Vortragenden unter der Moderation von Siegfried Beer waren Robert Lackner (Exil-Österreicher im Nachrichtendienst der US Army im Zweiten Weltkrieg und ihre Rückkehr nach Österreich), Florian Traussnig (Österreicher als Produzenten und Rezipienten von US-„Kampfpropaganda im Zweiten Weltkrieg), Dieter Bacher (Politik oder doch Gefahr? Amerikanische und britische Einschäzungen zum kommunistischen Untergrund in Österreich 1945-1955), Sabine Nachbaur (Die Darstellung der Aktivitäten der tschechoslowakischen Nachrichtendienste in Österreich in österreichischen Quellenbeständen 1948-1960).

ACIPSS Young Researchers Workshop „Current & Historic Conflicts“

Am 18. Mai 2016 veranstaltete ACIPSS einen von Jeremy Stöhs moderierten Workshop für Studierende zum Thema „Current & Historic Conflicts“. Die ReferentInnen waren Saskia Spreitz („The Refugee Situation in Austria during the Bosnian War“), Jürgen Laber („NATO’s Humanitarian Intervention in Kosovo 1999“ und Duncan Bare („Ukraine 2016 – Towards a Frozen Conflict?“). Fotos zur Veranstaltung finden Sie hier.

ACIPSS erneut bei der Jahreskonferenz der IIHA vertreten

Jeremy Stöhs und Robert Lackner nahmen vom 15. bis zum 17. April 2016 an der Jahreskonferenz der International Intelligence History Association (IIHA) teil, die dieses Jahr im Militärgeschichtlichen Museum in Dresden stattfand. Während Stöhs über „Naval Military Intelligence in the Asian Pacific“ sprach, widmete sich Lackner in seinem Vortrag dem derzeit laufenden ACIPSS-Forschungsprojekt zu den österreichischen „Ritchie Boys“ im Zweiten Weltkrieg. Fotos zur Veranstaltung finden Sie hier.

Podiumsdiskussion „Terrorismus und die Rolle der Geheim- und Nachrichtendienste“

Siegfried Beer diskutierte am 3. März 2016 am RESOWI-Zentrum der Universität Graz mit Buchautorin Judith Grohmann, Nationalratsabgeordneten Werner Amon, Walter Weninger (operativer Leiter des Einsatzkommandos COBRA) sowie Martin Weiss (Leiter der Abteilung „Informationsgewinnung, Ermittlung, operative Analyse und Auswertung“ im BVT) über die Rolle der Nachrichtendienste bei der Terrorismusbekämpfung. Fotos der Veranstaltung, die vom Jus-Club der Universität Graz organisiert und von Politikjouralistin Claudia Gigler (Kleine Zeitung) moderiert wurde, finden Sie hier.

ACIPSS-Teilnahme am ISHA-Workshop „Global Crises“ in Graz

Angesichts der weltweit zunehmenden Anzahl von Krisen und Konflikten organisierte die Grazer Sektion der International Students of History Association (ISHA Graz) am 19.November 2015 einen Workshop mit dem Titel „Global Crises“ aus. ACIPSS wurde bei der Veranstaltung durch Jeremy Stöhs und Lukas Nievoll vertreten. Ersterer setzte sich in seiner Präsentation mit den steigenden Spannungen auf den Weltmeeren auseinander. Während es seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu keinen größeren militärischen Auseinandersetzungen im maritimen Bereich gekommen sei, könnte, so Stöhs, der wachsende Konkurrenzkampf zur See zahlreiche Konflikte auslösen. Lukas Nievoll wiederum befasste sich in seinem Vortrag mit der Entstehung und Entwicklung des sogenannten Islamischen Staates (IS), der auch als „Daesh“ bezeichnet wird. Er erläuterte unter anderem die Gründe für den raschen Machtgewinn des IS und dessen Strategien. Beide Beiträge fanden bei den ZuhörerInnen großen Zuspruch und unterstrichen die Zusammenarbeit zwischen ACIPSS und Grazer ISHA-Sektion.

ACIPSS erstmals bei der Konferenz des Centre for Intelligence and International Security Studies in Wales vertreten

Seit 2002 richtet das renommierte Centre for Intelligence and International Security Studies (CIISS) im Fachbereich für Internationale Politik an der Universität Aberystwyth in Wales alle zwei Jahre eine Konferenz mit wechselnden Generalthemen aus. 2015, bei der siebten Konferenz, lag der Fokus auf „Nachrichtendienste, öffentliches Vertrauen und Sicherheit“. Auf der Zusammenkunft von 4. bis 6. Juni im malerischen Gregynog, einem Konferenzcenter der Universität von Wales, war auch ACIPSS erstmals durch Paul Schliefsteiner vertreten. Der JIPSS-Redakteur sprach über die Wahrnehmung von und die Debatte über Nachrichtendienste in Österreich im Zeitalter von Edward Snowden und der Herrschaft des sogenannten „Islamischen Staates“ – ein Thema, das bei den ZuhörerInnen auf großes Interesse stieß. Einen Konferenzbericht in englischer Sprache finden Sie im JIPSS 2/2015.

ACIPSS ko-organisiert prominent besetzte Diskussion zum Thema „Gibt es einen Islam österreichischer Prägung?“ an der Universität Graz.

Plakat_Diskussion_Islam_Österreich

Download: Einladung

ACIPSS-Delegation bei der Tagung der International Intelligence History Association in Zagreb

Auf der jährlichen Konferenz der International Intelligence History Association (IIHA), die 2015 vom 8- bis zum 10. Mai in Zagreb stattfand, präsentierten die ACIPSS-Mitarbeiter Duncan Bare und Jeremy Stöhs ihre aktuellen Forschungen. Stöhs erläuterte die Fähigkeiten der europäischen Seestreitkräfte im Bereich der elektronischen Kriegsführung im 21. Jahrhundert, während Bare über die Bedeutung der Ungarn für die Spionageabwehr Jim Angletons und der Gegenaufklärungseinheiten der amerikanischen Geheimdienste in Rom Ende des Zweiten Weltkrieges referierte. Beide Vorträge fanden großen Widerhall und führten zu angeregten Diskussionen unter den renommierten HistorikerInnen, GeheimdienstexpertInnen und Militärs, die der Konferenz beiwohnten. Für detailliertere Inhalte zu den jeweiligen Themen können die Diplomarbeiten der beiden Referenten auf Anfrage elektronisch zugesandt werden.